Diese Website verwendet Cookies.

Mit der Einwilligung stimmen sie der Nutzung zu.

MaklerIntern - Archiv durchsuchen

Hier finden Sie ausgewählte Artikel aus den MaklerIntern-Ausgaben der letzten Jahre.
Nutzen sie zur Artikel-Filterung die Kategorien, Autoren und Stichwörter.

Rezensionen – Bücher, die in -keinem Maklerbüro fehlen sollten!

ÖVM | 16. Dezember 2020 | Intern

Prämienanpassungsklauseln – Fenyves – Verlag Österreich – ISBN: 978-3-7046-7522-4

Prämienanpassungsklauseln – Fenyves – Verlag Österreich – ISBN: 978-3-7046-7522-4

Wie können Prämienanpassungsklauseln gültig formuliert werden?

Prämienanpassungsklauseln sind in der Versicherungswirtschaft weit verbreitet. Der OGH hat in seiner Entscheidung 7 Ob 62/15s die Prämienanpassungsklausel eines Rechtsschutzversicherers als sachlich nicht gerechtfertigt beurteilt, die eine Wertsicherung nach dem Verbraucherpreisindex enthielt und den Versicherungsnehmer dazu berechtigte, die Wertanpassung – allerdings um den Preis der Kürzung der Leistungen des Versicherers – abzulehnen.   Diese Entscheidung hat nicht nur bei den Rechtsschutzversicherern, sondern in der gesamten Versicherungswirtschaft zu einer gewissen Verunsicherung darüber geführt, ob und inwieweit es in Zukunft noch möglich ist, solche Klauseln zu vereinbaren. Fenyves stellt zuerst die Rahmenbedingungen dar, die bei der Formulierung von Prämienanpassungsklauseln im Allgemeinen zu beachten sind, und geht dann im Speziellen auf die Probleme ein, die sich durch die Entscheidung 7 Ob 62/15s für die Formulierung von Prämienanpassungsklauseln in der Rechtsschutzversicherung stellen.

Die freie Anwaltswahl in der Rechtschutzversicherung – Brunner – Verlag Österreich – ISBN: 978-3-7046-7619-1

Die freie Anwaltswahl in der Rechtschutzversicherung – Brunner – Verlag Österreich –  ISBN: 978-3-7046-7619-1

Recht auf „Vertrauensanwalt“ in der Rechtsschutzversicherung?   Wie akquiriert ein Rechtsanwalt rechtsschutzversicherte Mandate - wird er vom Versicherungsnehmer ausgewählt oder kürt ihn der Versicherer? Diese Frage begleitet die Rechtsschutzversicherung nicht nur schon seit ihren Anfängen, sie ist vielmehr gerade heute aktuell. Der Normgeber regelt das - heiß diskutierte - Problem dahingehend, dass er dem Versicherungsnehmer für gewisse Fälle zwingend die Möglichkeit einräumt, seinen Rechtsanwalt selbst auszuwählen („freie Anwaltswahl“). Welche gesetzgeberische Wertung dieser Regelung zugrunde liegt, beschreibt dieses Buch. Dabei wird besonderes Augenmerk auch auf die europarechtliche Herkunft der zwingenden freien Anwaltswahl gelegt. Im Anschluss an diese Herausarbeitung der Grundlagen werden konkrete, praktische Fragestellungen, die die Regelung der freien Anwaltswahl aktuell aufwirft, untersucht und beantwortet.