05. April 2017

Wie sich Maklerpools neu erfinden


Gerüstet für die digitale Welt (flickr.com/jdhancock)

Jeder Versicherer nutzt seine eigene IT. Das war lange Zeit so. Standardsoftware und gemeinsame (Vertriebs-) Schnittstellen kommen nur langsam voran. Doch Start-ups, Fin- und Insurtechs sowie mögliche neue Wettbewerber machen Druck.

 

Die Aufgaben der Maklerpools haben sich geändert. Längst geht es nicht mehr darum, Anträge anzunehmen und Provisionen auszuzahlen, sondern um professionelle Abwicklung und Daten-Standardisierung – auch für Nicht-Assekuranz-Finanzdienstleister. Maklerpools werden so zum Provider-Dienstleister zwischen Versicherern und Spezialisten.

 

Schneller und einfacher


Die Versicherungswirtschaft versucht aktuell den digitalen Wandel der letzten 20 Jahre nachzuholen. Startup-Firmen zeigen, was möglich ist. Die Folgen: Die Zahl der Vermittler wird dadurch noch deutlich stärker sinken. Bereits heute geht ein maßgebliches Volumen an Portale wie Check 24 – und diese Macht wird noch steigen. Total unterschätzt würden auch B2B2C-Kanäle. Der Kunde ist inzwischen gewohnt, alles übers Handy zu bekommen.

 

Dass die Fintechs den Maklern das Wasser noch nicht ganz abgegraben haben, liegt zum einen an den noch sehr hohen Akquisitionskosten für Neukunden von 300 bis 500 Euro. Zudem sind 70 Prozent der Kunden mit „Online-only“ nicht zufrieden. Das Ergebnis ist abzusehen: „Die Fintechs sind angetreten, uns zu ersetzen, aber am Ende wickeln sie über Pools ab“, so ein Experte. (ws)

 

Quelle: bit.ly/2oHoak9


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