06. Oktober 2015

Betrieblicher Rechtsschutz gewinnt an Bedeutung


ÖVM-Studie: Fast alle Makler führen Firmen-Rechtsschutz im Portfolio

Wien (06.10.2015/10:00) - Immer mehr Unternehmen fragen betrieblichen Rechtsschutz nach. Der Anteil der Makler, die Produkte in diesem Segment vermitteln, ist in den vergangenen zwei Jahren von 79 auf 88 Prozent gestiegen. Keine andere Sparte konnte in diesem Zeitraum einen höheren Anstieg verzeichnen. Auch die positive Grundstimmung nimmt zu. Schon 92 Prozent der österreichischen Versicherungsmakler gehen davon aus, dass die Geschäftsentwicklung im Bereich "Betrieblicher Rechtsschutz" zunimmt oder zumindest konstant bleibt.

Diese Zahlen gehen aus der aktuellen "Assekuranz Award Austria"-Studie des Österreichischen Versicherungsmaklerrings (ÖVM) hervor, die in Kooperation mit dem Marktforschungsunternehmen Wissma durchgeführt wurde. http://oevm.at Mit rund 500 befragten Maklern ist sie die größte Benchmark-Studie der österreichischen Versicherungswirtschaft. ÖVM und Wissma prämieren mit dem Assekuranz Award Austria (AAA) regelmäßig die jeweils besten Versicherungen in den einzelnen Versicherungssparten. http://wissma.at

Makler ebenso wie Versicherungen profitieren von den zunehmenden Risiken und Schadensfällen im Geschäftsumfeld. "Die Palette beim betrieblichen Rechtsschutz ist dementsprechend breit. Sie reicht vom Verkehrsunfall mit dem Firmenwagen über Serverausfälle und Datenklau bis zu Auffassungsunterschieden beim angewandten Dienstrecht oder sozialversicherungsrechtlichen Streitfragen. Hier geht es immer ums Eingemachte, und oft um kleine Details. Daher legen Makler wie Versicherungskunden größten Wert auf Flexibilität, Prämienhöhe und Schadensabwicklung", erklärt Ing. Alexander Punzl, Präsident des Österreichischen Versicherungsmaklerrings.

Zufriedenheit mit Versicherern

Ähnlich wie bei den Agrarversicherungen hat die Zufriedenheit der Makler auch mit den Versicherungsunternehmen im Bereich des betrieblichen Rechtsschutzes zugenommen. Der Anteil jener Makler, die die Produktqualität als "ausgezeichnet" bzw. "gut" beurteilen, ist seit 2013 von 89 auf 95 Prozent gestiegen. Bei der Prämienhöhe hat die positive Beurteilung einen Sprung von 78 auf 87 Prozent gemacht, bei der Polizzierung von 81 auf 85 Prozent und bei der Flexibilität von 76 auf 80 Prozent. Die Zufriedenheit ist auch bei der Schadensregulierung angewachsen - sie stieg von 78 auf 87 Prozent.

Lob gibt es auch für die Schadensabwicklung. Jeder dritte Makler (38%) freut sich, dass die Regulierung von eindeutigen Schadensfällen maximal nur eine Woche dauert. Vor zwei Jahren war es nur jeder Vierte (23%). Ebenso hat die Zufriedenheit mit der Qualität der Regulierung von nicht eindeutigen Schadensfällen zugenommen - sie kletterte von 73 auf 85 Prozent Zufriedenheitsgrad. Die positive Beurteilung der Kompetenz bei der Fallbearbeitung stieg gegenüber 2013 von 62 auf 74 Prozent. Österreichs Makler greifen beim betrieblichen Rechtsschutz im Schnitt auf die Produkte von drei unterschiedlichen Versicherungsunternehmen zurück.

Betriebliches Interesse schützen

Mit einer betrieblichen Rechtsschutzversicherung können Unternehmen ihre firmeneigenen Interessen und ihre Arbeitnehmer/innen bei der Ausübung ihrer dienstlichen Tätigkeit schützen. Rechtlich abgedeckt sind vor allem die Bereiche Schadenersatz, Strafrecht, Sozialversicherungsrecht und Arbeitsrecht. Im Ernstfall kommt der Versicherer für Kosten auf, die durch einen Rechtsbeistand, Sachverständige, Zeugen oder das Gericht selbst verursacht werden. Hinzu kommen Reisekosten und andere anfallende Gebühren. Dadurch können sich Unternehmer, die ihre geschäftlichen Interessen rechtlich gewahrt sehen möchten, finanziell absichern und somit einfacher zu ihrem Recht kommen. Allfällige Schäden oder Strafen sind hingegen nicht abgedeckt.

Österreichischer Versicherungsmaklerring (ÖVM)
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Mail: office@oevm.at
Web: http://www.oevm.at

Wissma GmbH
Mag. Dr. Katja Meier-Pesti, Geschäftsführerin
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Mail: office@wissma.at
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